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mann kann Englisch mit
Deutschem UT wählen,
oder Deutsch mit
Englischem UT, oder
für die Kanisterköppe
auch auf Russisch
Wir möchten heute, die auf vielen Seiten diskutierte Frage, ob wir (oder andere Anticheat Communities) Fakebans haben oder nicht beantworten. Die Antwort darauf ist nicht ein einfaches "Ja", oder "Nein". Für das ganze muss ein wenig weiter ausgeholt werden.
Punkbuster ist so gebaut, dass bei verschiedenen Auffälligkeiten (wie z.B. Eingriffe in den Game-Prozess durch Cheats) das Anticheat-Tool einen Logeintrag auf dem Server hinterlässt. Unsere Serveradmins gestatten uns, diese Serverlogs auszuwerten. Das Problem ist, dass sich dieser Prozess beinflussen lässt, indem durch Eingriffe auf einen Gameserver die dortige PB Serversoftware manipuliert wird. Man kann also Punkbuster einen Cheat unter einer beliebigen GUID + Nickname vortäuschen und diese wird mittels Stream an uns übertragen.
Wir fragen uns jetzt seit mehreren Tagen: " Wo ist bei GGC-Stream die viel behauptete Sicherheitslücke?"!? Fakt ist, dass diese nicht bei GGC-Stream ist. Das Anticheat-Tool Punkbuster vom Hersteller Evenbalance dagegen hat seit über 3 Jahren diese bekannte Lücke. Das Thema ist also nichts neues. Weder für uns, noch für PBBans, noch für andere, die auch bereits mit Fakebans zu kämpfen hatten und haben. Siehe:
Wir haben mehrmals mit Evenbalance sowie ihren Supportern versucht Kontakt aufzunehmen und selbst in deren Ticketsystem dieses Problem angesprochen, aber leider ohne viel Erfolg. Die Banns wurden von unserem System schnell entdeckt und in kürzester Zeit auch wieder entfernt, weshalb es keine größeren Probleme mit diesen gab. Wie schon oben beschrieben ist uns das Problem seit 2008 bekannt weshalb wir in dem Zusammenhang auch auf größtmögliche Sicherheitsmaßnahmen gebaut haben. Das diese jedoch nie 100%ig sein können, solange die Lücke bei PB besteht, sollte klar sein.
Aufgrund der vielen Anschuldigungen möchten wir kurz und schnell auf diese hier eingehen:
Warum habt ihr so lange für eine Antwort gebraucht? GGC-Stream ist ein Projekt mit ehrenamtlichen Helfern. Alle Demos die analysiert oder auch News, die geschrieben werden, ist Arbeit, die in der Freizeit der Helfer stattfindet. Somit mussten wir erstmal alle Anschuldigungen sammeln und versuchen nun mit dieser News darauf einzugehen anstatt einfach bruchstückhafte Fakten rauszugeben.
Neben dem Sammeln von Informationen mussten wir auch Logeinträge sammeln, damit wir den Fall zur Anzeige bringen konnten. Zudem mussten wir unsere Partner wie Electronic Arts und DICE über dieses aktuelle Problem in Kenntnis setzen. All das hat Zeit gebraucht.
Könnt ihr die falschen Banns entfernen? Kurz gesagt, ja. Aber mit etwas Zeitaufwand. Im Hintergrund laufen massenhaft automatisierte Scripts (Cronjobs), die in unterschiedlichen Zeitabständen die Webseite und den Datenbestand (u.a. die Banneinträge) überprüfen.
Diese auftauchenden falschen Banns wurden auch von unserem Script entdeckt und entfernt. Sie waren nur sehr kurz abrufbar. Das Eingreifen eines Admins war somit nichtmal von nöten. Allein schon das beweist, dass solche Banns nicht lange bei GGC-Stream bleiben. Sollte es dennoch mal dazu kommen haben wir Möglichkeiten diese Banns manuell zu überprüfen (worum uns jeder Spieler jederzeit bitten kann). Benutzt dazu bitte unser Ticketsystem, um euren Bann anzufechten.
GGC verfälscht seine Informationen auf der Webseite! Bei der Aussage mussten wir schmunzeln. Ja, zuvor schienen sie verfälscht aufgrund des Cachings (Zwischenspeicherung der Webseite). Bspw. haben wir einen Spieler entbannt, dieser konnte auch wieder spielen, wurde aber aufgrund der Zwischenspeicherung noch stundenlang auf der Webseite als gebannt angezeigt. Um dieses Problem künftig zu umgehen geben wir nun Banns auf der Webseite mit Verzögerung aus.
Gewisse Personen behaupten ihr vertuscht Sachen! Wir versuchen in dem Projekt größtmöglichste Transparenz walten zu lassen. Somit geben wir auch alle, uns rechtlich möglichen Informationen an die Öffentlichkeit weiter. Wir veröffentlichen Statistiken und unseren Partnern leiten wir Informationen wie z.B. das entbannen eines Spielers weiter. Auch speichern wir als einzige Anticheat Community alle Beweise (wie es das deutsche Rechtssystem fordert) dauerhaft ab und können auch noch nach Jahren diese dem Betroffenen vorlegen.
Mit der im Fragesatz genannten speziellen Person hatte GGC-Stream auch in den letzten Jahren einen Rechtsstreit wegen dem Thema "Rufschädigung". Dass speziell diese Person uns nun wieder öffentlich anprangert, ohne weiteres Hintergrundwissen zu haben/oder weiterzugeben ist also kein Wunder.
Spielt auf nicht GGC-Servern, dann seid ihr sicher vor der Lücke! Wie schon gesagt handelt es sich dabei um ein Problem mit/bei Punkbuster. Dabei ist es egal ob euer Server bei GGC, GV, PBBans, PSB, ACI, usw. angemeldet ist. Alle Anticheat Organisationen sind anfällig für diese Lücke und haben/hatten Fakebans in ihrer Datenbank, bis Evenbalance sich dazu entschließt, diese Lücke zu schließen.
Warum wurden die ESL Admins so schnell entbannt? Es sollte jedem klar sein, dass wenn Spieler eine höhere Position bekleiden, diese schneller auf Bann-Vorwürfe aufmerksam werden als normale Spieler die es nicht durch Foren-Beiträge/News sondern erst beim Spielen herausbekommen.
Zudem ist die ESL ein offizieller Partner von uns, sowie wir von ihnen. Es existiert somit auch eine direkte Kontaktperson (wie bei jeder anderen Szeneseite mit der wir Kontakt haben). Diese Person wurde angeschrieben und der Sachverhalt wurde geprüft, wie auch bei jedem anderen Spieler. Als bemerkt wurde dass die Beweise nicht Bestand hielten, wurden die Sperren entfernt und (wie oben beschrieben) alle unsere Partner darüber auch informiert.
Führt eine bessere Überprüfung ein, wie andere Communities! Wir prüfen auf exakt die selben Sachen wie die anderen Communities - und sogar um einiges mehr. Das einzige was wir nicht möchten, ist die Serveradmins unnötig warten zu lassen, oder zu gängeln.
Sobald ein Serveradmin einen Server bei uns anmeldet finden im Hintergrund mehrere automatisierte Prozesse statt, um den Server und den Serveradmin zu überprüfen. Auch verschiedene Schnittstellen von Communities und Partnern werden in diesem Prozess mit eingesetzt und beinflussen die Annahme oder Ablehnung des Servers.
Auf der Seite XXX steht aber etwas anderes! Es ist schade, dass uns nur wenige Seiten um ein Interview baten und einfach die Propaganda (und mehr war es leider nicht) aus diversen Cheater-Foren übernommen und sogar verlinkt haben. Durch den Mangel an journalistischen Standards und der Jagd nach der Schlagzeile, machen sich somit manche leichtfertig zum Instrument der Cheatszene. Es wurden Behauptungen und Ratschläge ausgegeben, die nicht fundiert mit irgendwelchen Aussagen unsererseits waren, noch den Fakten entsprechen.
Wir bitten deshalb die Newsportale, ihre Aussagen entsprechend anzupassen und eventuelle Falschaussagen zu korrigieren. Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass man uns gerne kontaktieren kann, um Fragen zu stellen und somit künftig Desinformation zu vermeiden.
Nach dem Release von Battlefield 3 machen erste Meldungen von Multiplayer-Cheatern die Runde. Ein uns zugespielter Report legt nahe, dass der Programmcode des Ego-Shooters viele Exploits bietet, die bereits jetzt von Profis und früher oder später auch von Hobby-Programmierern entdeckt und ausgenutzt werden könnten: Schlupflöcher, die einen beständig fairen Online-Betrieb gefährden.
Der Multiplayer-Modus von Battlefield 3 scheint bereits kurz nach dem Release und auch in Zukunft vor Cheatern und Hackern nicht sicher zu sein. Nachdem bereits einige entsprechende Videos auf Youtube & Co. die Runde machen, erreicht uns ein Report eines Mitarbeiters eines Cheater-Portals. Das vertreibt laut Aussagen des erwähnten Mitarbeiters bereits seit der Betaphase ein kostenpflichtiges Cheat-Paket für Battlefield 3. Dabei handele es sich um einen sogenannten "Engine-Hack", der umfangreiche Möglichkeiten mitbringe, sich unerlaubt einen Vorteil im Online-Gefecht zu verschaffen. Cheater gibt es natürlich in jedem Multiplayer-Spiel, doch eine Sache mache es besonders problematisch. Wir zitieren an dieser Stelle aus dem Schreiben des Mitarbeiters:Was […] richtig problematisch ist, ist die Tatsache, dass DICE die Engine so fahrlässig von der Console [sic] portiert hat, das sämtliche kritische Funktionen nicht wie gewohnt vom Server kontrolliert werden, sondern clientseitig gelegt sind. [Um welche clientseitig berechneten, kritischen Funktionen es sich handelt, hat uns der Mitarbeiter nicht verraten, Anm. d. Red.] Nachdem DICE lange vor Erscheinen der Beta-Version über diese Schwachstellen informiert wurde, hätten wir natürlich damit gerechnet, dass diese Probleme zur Beta behoben werden, was jedoch nicht geschah.Um auf die Dringlichkeit dieses Themas aufmerksam zu machen, veröffentlichten wir ein "Proof of Concept" welches, wie von uns erwartet, zu einem völligen Chaos auf den Servern führte und das Game für die Spieler quasi unspielbar machte […]. Neben kleineren Spielereien wie unendlich Munition oder Energie war es unser Teleport-, Masskill-, Revive- oder Jump-Hack, der den normalen Spielverkehr auf den meisten Servern zum Erliegen brachte, zumindest so lang ein Mitglied unseres Teams zugange war.
In einem nachfolgend eröffneten Report-Thread im Battelog kamen über 2.000 Beschwerden, die insgesamt zehn Spieler des Cheatens beschuldigten. Diese seien allesamt Mitglieder des erwähnten Portals gewesen. Im Gegensatz zum zuvor genannten Engine-Hack für die Beta verzichteten die Verantwortlichen auf eine Veröffentlichung des erwähnten "Proof of Concepts". Für Cheatseiten-Betreiber sei es nicht sinnvoll, einem "guten Game mit derartigen Programmen ein schnelles Ende zu bereiten".
Auf längere Sicht gebe es folgendes Problem: Die verwendeten Exploits würden früher oder später auch von Hobby-Codern entdeckt, was ein rasantes Wachstum an Cheatern bedeuten würde. Punkbuster & Co. seien veraltet und bereinigten Battlefield 3 nur von sogenannten "Public-Cheats". PC Games hat übrigens in Multiplayer-Partien ebenso Cheater entdeckt, entsprechende Match-Reports sind bei uns hinterlegt und ebenso gibt es "Beweisscreenshots". Wir haben uns mit diesem Thema und weiteren Details an Electronic Arts und DICE gewendet und bisher noch keine Antwort bekommen. Wie sind eure Erfahrungen mit Cheatern im Multiplayer-Modus? Wenn ihr Screenshots oder Videos gemacht habt, teilt sie bitte in den Kommentaren.
Battlefield 3-Entwickler DICE hat geplante Änderungen am Waffen-Balancing für den nächsten Patch veröffentlicht. Konkret nannte Alan Kertz (Core Gameplay Designer) detaillierte Pläne für Anpassungen beim Zweibein (Bipod) sowie den Ausrüstungs-Gadgets "Foregrip", "Heavy Barrel", "Flash Suppressor" und "Target Pointer".
Es gibt Neuigkeiten zu Battlefield 3. Mit dem nächsten Patch kommen unter anderem Balancing-Anpassungen für die Waffen-Gadgets. DICE-Entwickler Alan Kertz (Core Gameplay Designer) hat auf dem Nachrichtenportal reddit.com eine umfangreiche Liste mit geplanten Änderungen veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Ziel ist es, die Stärke von weniger häufig genutzten Extras anzuheben. Auf lange Sicht soll eine Waffe ohne Extras und Aufsätze den besten Kompromiss aus Rückstoß, Genauigkeit und Tarnung bieten. Dies könne DICE allerdings nur mit kommenden Updates realisieren. Im Vordergrund stehen im Moment sogenannte "Buffs" und "Nerfs" – also Stärkung und Schwächung – für das Zweibein (Bipod) und die freischaltbaren Ausrüstungsgegenstände "Foregrip", "Heavy Barrel", "Flash Suppressor" und "Target Pointer".
Das sogenannte "Foregrip" ermöglicht ein besseres Schussverhalten auf kurzer Distanz und in Situationen, die im Battlefield 3-Gefecht viel Mobilität erfordern: beispielsweise etwa beim Schießen "aus der Hüfte", also ohne angelegte Waffe. Hierbei werden die horizontalen Rückstoßkräfte abgemildert. Dafür ist das gezielte Schießen ein wenig schwerer. DICE möchte den Widerstand gegen die genannten Kräfte um rund 30 Prozent vergrößern und die Genauigkeit beim Zielen um 20 Prozent verringern. Das "Foregrip" ist besonders stark bei Sturmgewehren und Karabinern. Laut DICE ist es für genannte Schießeisen momentan die erste Wahl. Um bestimmte Waffen nicht zu stark zu machen, möchten die Entwickler hier ansetzen.
Das Zweibein (Bipod) wird laut DICE weniger häufig eingesetzt. Der Mehrwert gegenüber einer gewöhnlichen Nutzung von Waffen ist gering, da ein via Bipod genutztes Maschinengewehr mühsam aufgestellt werden muss und nicht beweglich ist. Die Programmierer wollen die nützlichen Features – also weniger Rückstoß für die Waffe und Streuung der Geschosse – weiter hervorheben. Das Aufstellen soll ebenso leichter ausfallen, was unter anderem eine kürzere Zeit für das Wechseln in den stationären Schießmodus bedeutet. Der "Suppressor", ein Aufsatz für besonders Stealth-orientierte Spieler, soll ebenso gestärkt werden. DICE will die Tarn-Features (weniger Krach, schlechtere Ortungsmöglichkeiten für Gegner auf der Minimap) des Gadgets weiter hervorheben und dafür zum Ausgleich an der Genauigkeit schrauben. Das gleiche gilt für das "Heavy Barrel", das für eine präzisere Treffergenauigkeit auf Entfernung sorgt (weniger Bullet-Drop). Die Entwickler wollen die Reichweite erhöhen und an anderen Einstellungen für die Genauigkeit drehen.
Das "Flash Suppressor"-Gadget ist ein Kompromiss aus dem normalen "Suppressor" und dem "Heavy Barrel". Es gibt ein leichtes Plus für Stealth-Spieler, ohne dass sie Kompromisse bei Reichweite und Genauigkeit eingehen müssen. Hier ist sich DICE allerdings noch nicht sicher, wie es am besten anzupassen ist. Beim "Target Pointer" – der Laserzielvorrichtung – möchten die Entwickler die Intensität des sichtbaren Lasers verringern und die Genauigkeit beim Schießen aus der Hüfte vergrößern. DICE' Alan Kertz meint, hier benötige es weniger starke Änderungen und richtet die Frage des richtigen Battlefield 3-Waffen-Balancings and die Community. Die just verlinkten Änderungen sind so noch nicht final. Der nächste Battlefield 3-Patch lässt also noch ein wenig auf sich warten.